Das Forderungsmanagement gehört in einem Unternehmen zum Rechnungswesen. Als Funktion in einem Unternehmen hat sich das Forderungsmanagement in den 1980er Jahren etabliert. Das Forderungsmanagement ist auch unter den Begriffen Kreditmanagement, Debitorenmanagement und Konditionenmanagement bekannt. Im Forderungsmanagement geht es um die Leitung, Gewährung und Verwaltung von Krediten, die ein Unternehmen an seine Kunden auf erbrachte Lieferungen und Leistungen gewährt.

Ziel des Forderungsmanagement ist es, die Forderungsausfälle so gering wie möglich zu halten und dafür zu sorgen, dass die Liquidität des Unternehmens aufrecht erhalten bleibt. Das Forderungsmanagement wird zum einen als eigene Abteilung innerbetrieblich geführt und kann zum anderen aber auch an spezielle Unternehmen ausgelagert werden.

So übernehmen z.B. Inkassounternehmen oder Factoring-Institute das ausgelagerte Forderungsmanagement. Aufgrund der Auslagerung, des sog. Outsourcing, sinken die eigenen Personal- und Sachkosten des auslagernden Unternehmens und durch die Übernahme des Ausfallrisiko beim Factoring kann auch dieses Risiko eingedämmt werden.

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