Die Forderungslaufzeit ist nicht vergleichbar mit Zahlungsziel.

Unter der Forderungslaufzeit versteht man die wirkliche Zeit (Tage), die vom Rechnungsdatum bis zur vollständigen Bezahlung (Zahlungseingang auf dem Bankkonto oder Kasse) vergangen ist. Dies ist eine wichtige Kennzahl und dient als Effizienzgröße für das Mahnwesen beziehungsweise das Debitorenmanagement einer Firma. Je kleiner diese Kennzahl ist, umso wirtschaftlicher ist es für das Unternehmen.

Zahlungsfrist in Deutschland

Jährlich wird von „Intrum Justitia“ eine internationale Studie, der so genannte „European Payment Index“, erstellt. Diese misst in regelmäßigen Abständen mittels Umfragen bei Unternehmen das Zahlungsverhalten in über zwanzig europäischen Ländern.

Die durchschnittliche Zahlungsfrist in Deutschland beträgt 31 Tage. Hierzulande werden die Forderungen im Durchschnitt nach 45 Tagen bezahlt, was einem Zahlungsverzug von 14 Tagen entspricht. Damit liegt Deutschland im europäischen Mittelmaß.

Wie kann man Forderungslaufzeiten verkürzen?

Mit Factoring, der modernen Finanzdienstleistung für mittelständische und kleine Unternehmen. Beim Factoring werden die Forderungen innerhalb 24-48 Stunden durch den Factor bezahlt.

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